36 Workshops

laden zum Ausprobieren, Mitmachen und Diskutieren ein Themen sind z.B.
WS: 01 | Flüchtlinge in unseren Gemeinden
Flüchtlinge in unseren Gemeinden – Erfahrungen, Impulse, Perspektiven
Zahlreiche Ehrenamtliche aus dem Bereich der Kirchen engagieren sich zurzeit für Flüchtlinge und helfen ihnen dabei, nach den Beschwernissen und Leiden der Flucht in unserem Land eine sichere Aufnahme zu finden und langsam hier anzukommen.
Ehrenamtliche organisieren Hilfe und Unterstützung, damit sich die Flüchtlinge bei uns willkommen fühlen und die lange Zeit des Wartens bis zu einer Entscheidung ihres Asylverfahrens sinnvoll für sich nutzen können. Ehrenamtliche helfen dabei, anerkannte Flüchtlinge in ihr neues Leben zu begleiten und deren Kompetenzen und Ressourcen zu fördern.

Bei der ehrenamtlichen Begleitung und Unterstützung der Geflüchteten vor Ort entstehen viele Fragen und wir wollen mit Ihnen im Rahmen dieses Workshops einige davon aufnehmen und gemeinsam diskutieren.

Leitung: Lars-Torsten Nolte, Mareike Hergesell
Raum: Hamburg

WS: 02 | Herzlich Willkommen!?
Herzlich Willkommen!? Wie gelingt Inklusion in unserer Kirche?
Sind unsere Angebote tatsächlich ansprechend und einladend für alle? In einem Rollenspiel, mit der Fragenbox „Mehr als Fragen“ und mit diversen anderen Methoden und Materialien werden wir gemeinsam den Willkommenscharakter unserer Angebote und Veranstaltungen genauer unter die Lupe nehmen.

Leitung: Sabine Hettinger
Raum: Raum 315

WS: 03 | Frieden - Gerechtigkeit
Frieden – Gerechtigkeit – Bewahrung der Schöpfung. Ansätze für eine Friedensarbeit in Gemeinde und Kirchenkreis für Jugendliche und Erwachsene
Frieden! Gerechtigkeit! Bewahrung der Schöpfung! – sind weiterhin die zentralen Herausforderungen vor denen unsere Gesellschaft und die Weltgemeinschaft stehen. Was ist der Beitrag von uns als Kirche dazu? In dem Workshop werden verschiedene Ansätze der Friedensarbeit unserer Landeskirche vorgestellt und praktisch erprobt. Dies reicht von der Erinnerungsarbeit über friedensethische Dsikussionsabende bis hin zu Antirassismusprogrammen. Die Teilnehmer_innen können sich mit ihrer Fragen und Überlegungen einbringen und erhalten vielfältige Anregungen für eine konkrete Arbeit vor Ort. Ein Schwerpunkt wird die Arbeit mit Konfirmand_innen sein, aber auch Veranstaltungsformate für Erwachsene werden vorgestellt. Bei Interesse in der Gruppe kann auch grundsätzlicher über friedensethische Perspektiven diskutiert werden. Die Veranstaltung soll ein echter Workshop sein, in den sich die Teilnehmenden mit ihren Fragen und Ideen zu diesem Thema einbringen können.

Leitung: Lutz Krügener
Raum: Raum 301

WS: 04 | Klimaschutz und Klimawandel
Klimaschutz und Klimawandel – was kann ich in meiner Kirchengemeinde tun? Zwei Themen: Nachhaltig Einkaufen und Artenvielfalt auf Friedhöfen
Vormittags: „Engagieren für einen nachhaltigen Einkauf“, nachmittags: „Lebendiger Friedhof: Artenvielfalt steigern – Einnahmen erhöhen – Kosten senken“.

Klimaschutz betreiben, auf Klimawandel reagieren: Dies ist auch in Kirchengemeinden in vielen Bereichen möglich. In Bezug auf den Energieverbrauch fürs Heizen ist das sofort einsichtig. Auch die Einkäufe einer Kirchengemeinde und die Bewirtschaftung der Friedhofsflächen haben große Bedeutung angesichts des Klimawandels. Die Treibhausgasemissionen für Produkte mit gleichem Nutzen können extrem verschieden sein. Die Gestaltung von Friedhofsflächen kann bestimmten Arten, die durch den Klimawandel bedroht sind, eine Überlebenschance bieten oder nehmen. In den Workshops werden konkrete Maßnahmen vorgestellt, die Sie in ihren Gemeinden umsetzen können. Vormittags findet der Workshop statt „Nachhaltig für die Kirchengemeinde einkaufen“.
Der Nachmittag ist dem Thema Steigerung der Biodiversität auf kirchlichen Friedhöfen in Zeiten des Klimawandels angesichts einer sich verändernden Bestattungskultur gewidmet: „Lebendiger Friedhof: Artenvielfalt steigern – Einnahmen erhöhen – Kosten senken“.

Leitung: Sonia Erdmann, Gabi Gust, Reinhard Benhöfer
Raum: Saal 12

WS:05 | Seelsorge im Ehrenamt
Seelsorge im Ehrenamt – geht das?
In diesem Workshop stellen wir Ausbildungen zur ehrenamtlichen SeelsorgerIn vor und erläutern die Bedingungen für die Teilnahme und für die Einbindung in Gemeinde und Einrichtung. Wir wollen über die Chancen und Möglichkeiten durch die Einbindung Ehrenamtlicher ins Gespräch kommen und über Erfahrungen aus der langjährigen Arbeit der TelefonSeelsorge berichten.

Leitung: Christiane Plöhn, Christian Voigtmann
Raum: Saal 104

WS: 06 | In Würde sterben
In Würde sterben – Hospiz, Palliativmedizin, Trauerbegleitung
Wir Menschen heute sind die ersten, die über ihr Sterben vorausverfügen können, wir können uns mit dem auseinandersetzen, was wir dann wollen bzw. was wir unter keinen Umständen wollen. Immer wieder werden wir dabei durch Presse und Fernsehen mit skandalösen Zuständen oder Situationen konfrontiert, die Ängste wachrufen und die uns sagen lassen: das ist unwürdig- so soll es mit mir nicht sein, wenn ich alt oder sterbend bin. In diesem Workshop wollen wir uns damit auseinander setzen, was es bedeutet, würdig zu sterben: sowohl für mich selber als auch in der Rolle der Begleiterin, des Begleiters. Was ist Würde? Wie autonom kann ich bleiben? Wo gibt es Grenzen und was kann ich für mich oder meinen Nächten tun? Wie kann ich vor-sorgen und wo finde ich Hilfe? Gemeinsam werden wir Antworten finden.

Leitung: Dr. Dorothee Arnold-Krüger
Raum: Raum 303

WS: 07 | Kirche²
Kirche² – Wenn Räume entstehen, Kirche neu zu denken.
Wie kann eine Kirche der Zukunft aussehen und welche Rolle kann dabei Ökumene spielen? – Erfahrungen der Fresh Expressions of Church und der Lokalen Kirchenentwicklung. Seit mehreren Jahren begleitet „Kirche² – eine ökumenische Bewegung“ Haupt- und Ehrenamtliche, die Kirche neu denken und darin Tradition und Innovation verbinden wollen. Innerhalb und außerhalb bestehender Gemeindestrukturen werden in diesem Zuge neue ermutigende Aufbrüche sichtbar. Dieser Workshop will, ausgehend von diesen Erfahrungen, Impulsen der Fresh Expressions of Church in der Anglikanischen Kirche, sowie der Lokalen Kirchenentwickung innerhalb der Römisch-katholischen Kirche, neue Perspektiven eröffnen und Fragen vermitteln, die für den eigenen Gemeindekontext fruchtbar werden können.

Leitung: Dr. Sandra Bils
Raum: Saal 15

WS: 08 | Gott sieht das Herz an!
Gott sieht das Herz an! Geistliche Übungen, die zu Herzen gehen
Seinem Herzen Luft machen. Mit ganzem Herzen bei der Sache sein. Dem eigenen Herzschlag folgen. Herz über Kopf. Hand aufs Herz.
Ehrenamtliche sind mit ganzem Herzen bei der Sache. Grund genug, sich mit dem eigenen Herzen zu beschäftigen. In dieser Werkstatt geht es um kleine geistliche Übungen rund um den Herzkreislauf, die zu Herzen gehen. *Seinem Herzen Luft machen: das empfiehlt sich, wenn es mal in der Gemeinde nicht rund läuft oder sich wieder einmal alles im Kreis dreht. Dann tut es gut, einmal richtig durchzuatmen. *Wenn das Herz höher schlägt: Der eigenen Sehnsucht auf die Spur kommen. (Auf Wunsch gibt es den Exkurs: Spirituelles Laufen.) *Sich ein Herz fassen: Manchmal braucht es zum einen Mut und zum anderen Gelassenheit. *Herz über Kopf: Woody Allen meint, „das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten.“ Dafür gibt es praktische Hilfestellungen. *Jemandem etwas ans Herz legen: Den ersten Schritt einüben, die eigene Herzenssache an andere weitergeben zu können. Und das alles unter der Voraussetzung: „Gott sieht das Herz liebevoll an.“ (1. Sam 16,7)

Leitung: Martin Römer
Raum: Heidelberg

WS: 09 | Wirkungsvoll präsent
Wirkungsvoll präsent – Menschen erreichen/ Menschen begeistern

In diesem Workshop geht es um die Themen: Wirkung, Präsenz und Ausstrahlung.
Nicht selten entscheidet bereits der erste Eindruck über Verlauf und Atmosphäre eines Gespräches. Das Wissen um die eigene Wirkung auf andere ist also ein unschätzbarerer Vorteil im täglichen Miteinander.
Mit Ideen und Übungen aus dem Bühnenberuf und dem Improvisationstheater wird die Schauspielerin und Trainerin Sabine Ehlers auf unterhaltsame Weise mit Ihnen gemeinsam erarbeiten, wie man bei sich selbst immer wieder neue Ausdrucksmöglichkeiten entdeckt, diese direkt anwenden kann und auch Ihre Stimme Sie dabei unterstützt.
Spontanität, Flexibilität und Kreativität – hier können Sie sich ausprobieren!

Leitung: Sabine Ehlers
Raum: Frankfurt

WS: 10 | Hauptberufliche und Ehrenamtliche
Hauptberufliche und Ehrenamtliche – Miteinander und Gegenüber
Wie sieht eine Kultur des Miteinanders aus? Wer sagt, wo es langgeht? Diese Fragen bilden den Rahmen, der durch kurze Impulse und Gespräche untereinander abgeschritten werden soll.
Ein hohes ehrenamtliches Engagement prägt die Arbeit in den Kirchengemeinden. Zugleich ist eine zunehmende Professionalisierung unter den Ehrenamtlichen im Kirchenvorstand, in der Jugendarbeit, in der Seniorenarbeit – um nur drei Beispiele zu nennen – vielerorts wahrzunehmen. Was bedeutet das für die Hauptamtlichen? Wie funktioniert hier ein miteinander und gegenüber? Welche Strukturen können hilfreich und unterstützend sein? Wie kann in diesem Spannungsfeld fruchtbar geackert werden? Aus dem Blickwinkel und den Erfahrungen eines Gemeindeberaters und Coaches soll mit kurzen Impulsen und einem strukturierten Erfahrungsaustausch Lust und Spaß an der gemeinsamen Arbeit gefördert werden.

Leitung: Olaf Ripke
Raum: Raum 236

WS: 11 | Lust zum Leiten für Frauen
Lust zum Leiten für Frauen im kirchlichen Ehrenamt
Was denken Frauen (anders) über Leitungskompetenz? Was hilft, dass Frauen ihre Potentiale in der Kirche entfalten und Verantwortung tragen? Was bedeutet Leiten im Ehrenamt? Gemeinsam wollen wir über eigene Erfahrungen und die Erfahrungen aus dem Projekt „Lust zum Leiten“, welches bereits in mehreren Sprengeln durchgeführt wurde und wird, ins Gespräch gehen. Wie wichtig sind Haltung und Handwerkszeug, das Erkennen eigener Potentiale und deren wirkungsvolle Präsentation? Gibt es geschlechtsspezifisches Rollenverhalten und wirkt sich dies im kirchlichen Kontext aus? Wir nehmen ehrenamtliche Leitungsaufgaben in den Blick und hinterfragen, wie eine wertvolle Unterstützung aussehen kann und ob Frauen auf andere Art als Männer zur Übernahme einer Leitungsverantwortung ermutigt werden müssen.

Leitung: Hella Mahler, Stefanie Schmidt
Raum: Saal 113

WS: 12 | Kein Streit ist auch keine Lösung
Kein Streit ist auch keine Lösung! – Konflikte und Streitkultur in der Kirche
Jeder Mensch ist anders – und das ist auch gut so. Diese Unterschiedlichkeit birgt einerseits eine große Bereicherung, andererseits auch ein Konfliktpotenzial, wenn unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen z.B. im KV aufeinander treffen. Die Diskussion wird immer heftiger, ein Wort gibt das andere – und auf einmal ist er da: der Streit, der Konflikt. Der „Wohlfühlfaktor“ in Konflikten ist nur bei wenigen Menschen hoch. Dennoch: Konflikte sind ganz alltägliche Ereignisse überall dort, wo Menschen miteinander zu tun haben. Wir leben mit ihnen, müssen sie manchmal ertragen und können lernen, tragfähige Lösungen miteinander zu entwickeln. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Konflikte entstehen und eskalieren können. Wir befassen uns gleichzeitig auch mit deren positiver Wirkung und erarbeiten Impulse zum hilfreichen Umgang mit ihnen.

Leitung: Gudrun Germershausen
Raum: Saal 108-110

WS: 14 | Zwischen Bibel und Büro

Zwischen Bibel und Büro
Der Workshop richtet sich an berufstätige Ehrenamtliche: Sind Beruf und Gemeinde „zwei Reiche“? Oder gibt es Verbindungen zwischen beiden Sphären? 1. Im Blick auf die Gemeinde: Kommt in Gottesdiensten oder Gruppen etwas vor, was mich im Beruf beschäftigt? – Oder ist die Gemeinde gerade deshalb für mich wichtig, weil hier andere Themen und eine andere Kultur herrschen? 2. Im Blick auf den Arbeitsplatz: Wissen die KollegInnen von meinem kirchlichen Engagement? Wie reagieren sie? Und: Beeinflusst mein Christsein mich im Berufsalltag? Oder muss ich dort nach anderen Logiken handeln? 3. Wie viel Zeit möchte ich im Beruf bzw. Ehrenamt verbringen? 4. Lerne ich im Ehrenamt etwas für den Beruf? Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an alle, die z.B. in Praxen, Büros, auf Baustellen, in Werkhallen oder Geschäften ihr Geld verdienen. Methode: Nach einem Input eines/einer Ehrenamtlichen, kommen die Teilnehmenden strukturiert über eigene Erfahrungen ins Gespräch, teilweise in Kleingruppen.

Leitung: Stephan Eimterbäumer, Peter Greulich
Raum: Raum 203

WS: 15 | Baustelle Dorf
Baustelle Dorf. Dörflicher Strukturwandel und Ehrenamt
Die Dörfer unserer Landeskirche sind sehr unterschiedlich. Diese Unterschiede wollen wir wahrnehmen, und mit unserem Traum vom Dorf abgleichen. Was gehört zu einem Dorf, in dem es sich zu leben lohnt? Und wie sieht die Wirklichkeit aus? Was können die im Dorf verantwortlichen (Bürger, Kommunalverwaltung, Kirche) tun, damit der Traum vom Leben auf dem Land attraktiv bleibt? Und welche Rolle kann Kirche dabei spielen, um z.B. der Vereinsamung der älteren Mitbewohner zu begegnen? In Gesprächsrunden und kreativ wollen wir voneinander lernen, Ideen und gute Erfahrungen austauschen, aber uns auch von dem erzählen, was nicht funktioniert hat. Angeboten wird der Workshop von der Arbeitsstelle Kirchliche Dienste auf dem Land gemeinsam mit der Arbeitsstelle Besuchsdienst im Haus kirchlicher Dienste .

 

 

 

Leitung: Ricarda Rabe
Raum: Raum 234

WS: 16 | KUSS erwünscht!
KUSS erwünscht! Kooperation zwischen Kirche und Schule
Jugendliche verbringen einen erheblichen Teil ihrer Tageszeit in der Schule. Kirchliche Jugendarbeit kämpft daher mit dem Problem, dass ihre Angebote zum Teil weniger angenommen werden, weil die Zeit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Freizeitaktivitäten geringer geworden ist. Schulkooperative Angebote können dann einen gelingenden Brückenschlag bieten. Dieser Brückenschlag wirft aber auch Fragen auf: Was hat die Gemeinde von schulkooperativen Angeboten? Was bedeutet in diesem Fall Kooperation? Kann die Brücke wirklich geschlagen werden oder bleibt am Ende eine Sackgasse oder Einbahnstraße? Wie wirkt schulkooperative Arbeit auf die Struktur und die Inhalte gemeindlicher Jugendarbeit vor Ort? Im Workshop werden erlebnispädagogische Elemente aus der Evangelischen Schüler/innen-Arbeit aufgenommen, um in einen Austausch über die zuvor genannten Fragen zu kommen. Das Ergebnis ist offen, aber Ihr Gewinn ist sicher: Sie werden eine bewusste Haltung zu den Fragen einnehmen.

 

 

 

Leitung: Marco Kosziollek, Katrin Wilzius, Kai-Christian Kütemeyer
Raum: Raum 219

WS: 18 | Meine, Deine, Unsre Welt
Meine, Deine, Unsre Welt – spielerische Aktionen
Gemeinsam wollen wir in spielerischen Aktionen erleben und ausprobieren, was sich hinter Intergration und Inklusion verbirgt. Willkommen in unserer Welt – bring dich ein!
Willkommen sein: Was heißt das eigentlich? Wie können wir einander mit Respekt begegnen, Vorurteile hinterfragen und Ausgrenzungen verhindern? Fremde Menschen und neue Ideen begrüßen und Wohlbefinden und Gemeinschaft fördern. Vor Ort gut vernetzt sein, Teilnahme an Veranstaltungen und Freizeiten ermöglichen. Viele Anforderungen, denen sich auch die Jugendarbeit in der Kirchengemeinde stellen muss. Dabei ist es gar nicht so schwierig, all dem gerecht zu werden. Anregungen und Tipps, wie das möglich ist, gibt es in diesem Workshop!

 

 

 

Leitung: Franziska Horn, Nadine Kowalke
Raum: Raum 226/228

WS: 19 | Mit Hand und Fuß
Mit Hand und Fuß ehrenamtlich Gottesdienst gestalten
Mit Leib und Seele Gottesdienst gestalten und feiern, so dass Menschen in unseren Gemeinden berührt sind und über die Güte Gottes staunen, dazu soll der Workshop verlocken. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Dimensionen „Raum“, „Körper“ und „Sprache“ gerichtet. Eine wache und achtsame Berücksichtigung dieser Dimensionen wird sich für das Erleben des Gottesdienstes auswirken. Der Workshop will Impulse geben und soll dem Austausch liturgisch Interessierter und ehrenamtlich im Bereich des Gottesdienstes tätiger Frauen und Männer dienen.

 

 

 

Leitung: Volker Dobers
Raum: Raum 205

WS: 20 | Wie gestalte ich eine Andacht?
Wie gestalte ich eine Andacht? Andachtsformen, Lieder und Gestaltungsideen
Andacht – das ist Entschleunigung. Auszeit vom High-Speed-Tempo des Alltags: Ruhe – sich besinnen – nachklingen lassen, was war – den Kompass neu ausrichten – sich vorbereiten auf das, was kommt – Gott suchen. Ob zu Beginn eines Gemeindefestes oder einer Sitzung, ob am Ende eines turbulenten Tages: die Andachtssituationen sind ganz unterschiedlich und entsprechend auch die Gestaltungsmöglichkeiten. Jeder und jede kann eine Andacht halten! Was brauchen wir selbst, um das tun zu können? Was brauchen die Menschen, mit denen wir feiern? Wie ist eine Andacht aufgebaut? Welche Worte, welche Rituale sind sinnvoll? Wie kommen wir auf Ideen? Musik gibt den Andachten ihre besondere Atmosphäre und stärkt unseren Glauben. Wir überlegen, welche musikalischen Gestaltungsmöglichkeiten wir haben, und erweitern unser Repertoire. Konkret und praktisch werden wir verschiedene kleine Andachten, Andachtselemente und einfache Lieder und Liedrufe kennenlernen und ausprobieren.

 

 

 

Leitung: Hans-Joachim Rolf, Christine Tergau-Harms
Raum: München

WS: 21 | Herzenssache
Herzenssache – Gottesdienste mit Kindern; Kinder begeistern – Mitarbeitende motivieren – Qualität stärken
In vier Erlebnisstationen können Sie Einblicke bekommen in aktuelle Trends, Methoden und Ideen für Gottesdienste, die Kinder und deren Familien begeistern, Mitarbeitende motivieren und die Qualität stärken. Sie erhalten erfrischende Impulse zu: – inklusiven Liturgien in vielfältigen Kindergottesdienstformen, – kreativen Vertiefungen biblischer Texte mit wertschätzenden Materialien, – wirksamen Bibel-Erzählungen als milieuübergreifende Kommunikation des Evangeliums, – Chancen und Möglichkeiten der neuen KiGo-Card der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

 

 

 

Leitung: Dirk Schliephake, Bernd Hillringhaus, Manuela Riester, Katarina Reinhard
Raum: Bonn 1

WS: 22 | Jung alt werden
Jung alt werden – Lebensfreude und Lebensqualität im Alter gestalten
Menschen altern heute erheblich langsamer als in vergangenen Jahrhunderten. Umfragen haben ergeben, dass sich ältere Menschen heute bis zu zehn Jahren jünger fühlen als sie tatsächlich sind. Sie sind aktiver und aufgeschlossener als alle Generationen vor ihnen. Aber auch die jungen Alten werden einmal alt. Sie bedürfen dann der Unterstützung jüngerer Menschen und neben der Hilfe professioneller Dienste auch der durch Familienangehörige und Freunde. In dieser Situation entwickelt sich auch ein neues gesellschaftliches Altersbild. Noch ist nicht ausgemacht, in welche Richtung sich ein unsere Gesellschaft prägendes und leitendes Altersbild entwickeln wird. Wird sich ein realistisches, durchaus christlich unterlegtes Altersbild in unserer Gesellschaft ausbreiten? Für die ganz persönliche Lebensqualität im Alter sind einige Faktoren der Lebensgestaltung zu beachten. Älter werden hat viele Facetten bekommen. Es gibt nicht nur den einen Weg ins hohe Alter.

 

 

 

Leitung: Jens-Peter Kruse, Horst Büshel
Raum: Saal 16

WS: 23 | Einführung in das Fundraising
Einführung in das Fundraising – Über das Geld und die innere Haltung
„Wir sollen jetzt Fundraising für unsere Gemeinde machen und ich weiß wirklich nicht, wo und wie ich anfangen soll.“ – In diesem Workshop bekommen Sie erste Antworten und lernen die Grundlagen des Fundraisings kennen. Wir stellen Ihnen zahlreiche Praxisbeispiele aus kirchlichen Förderkreisen und -vereinen sowie Stiftungen vor. So erhalten Sie einen Überblick über die möglichen Vorgehensweisen, Instrumente und Zielgruppen des Fundraisings. Wir verstehen Fundraising als sinnerfüllte Tätigkeit, die Beziehungen zwischen Menschen stiftet; daher geht es für uns im Fundraising nicht bloß um Geld, sondern auch um die innere Haltung.

 

 

 

Leitung: Anna Findert, Martin Kätler
Raum: Saal 101-103

WS: 24 | Papa, ich mache das Internet schön!
Papa, ich mache das Internet schön! Kirchliches Internetengagement
„Papa, ich mache das Internet schön!“ sagt meine zweijährige Tochter, schnappt sich mein iPad und wischt sich mit großem Spaß durch verschiedene Kinderspiele. Die Internetbenutzung ist heute „babyeinfach“ geworden, die Erstellung von Angeboten jedoch hochkomplex. Können kleine Kirchengemeinden da noch mitreden? Was lässt sich vor Ort mit einfachen Mitteln basteln, um digital Beziehungen aufzubauen? Wir möchten doch gerne per Internet eine ähnlich treue Leserschaft wie mit dem Gemeindebrief haben, oder? Im Workshop lernen Sie gelungenes kirchliches Internetengagement kennen. Sie erfahren, wie sich mit einfachen Mitteln digital Geschichten erzählen lassen oder eine interaktive Landkarte für die Gemeinde bauen lässt. Auch Soziale Netzwerke wie twitter, Facebook und Instagram kommen zur Sprache. Im Workshop können Sie Fragen zu allen Bereichen digitaler Kommunikation stellen und gerne einen Termin zur weiteren Beratung durch das Serviceteam der Landeskirche vereinbaren.

 

 

 

Leitung: Kay Oppermann, Beate Woltmann
Raum: Bonn 2

WS:25 | Meine Kirche ins Gespräch bringen

Meine Kirche ins Gespräch bringen
Wie bringe ich die Anliegen meiner Kirchengemeinde unters Volk? Mit Gemeindebrief, Homepage oder Schaukasten oder doch lieber per Mund-zu-Mund-Propaganda beim Bäcker? Ein Workshop zur Öffentlichkeitsarbeit.
Noch zwei Stunden bis zum Andruck, für drei Meldungen ist noch Platz: Kirchenvorstand, Bachkonzert, Kindergottesdienst – Themen gibt es genug. Die Zeit drängt, der Gemeindebrief muss in den Druck. Die Homepage soll noch aktualisiert werden und im Schaukasten hängt noch ein altes Plakat. Auch die Zusammenarbeit mit der Tageszeitung und dem Wochenblatt könnte besser sein. Öffentlichkeitsarbeit gehört zum Auftrag einer zukunftsfähigen Kirche. Nur mit professioneller und glaubwürdiger Kommunikation lassen sich Menschen in der komplexen Welt von heute erreichen und von der guten Botschaft der Bibel überzeugen. Das EMSZ – EvangelischesMedienService-Zentrum der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers lädt Sie ein zum Workshop rund um das Thema Öffentlichkeitsarbeit.

Leitung: Marcus Buchholz
Raum: Saal 11

WS: 26 | Ich bin so frei

Ich bin so frei – den Anderen anders sein zu lassen! Workshop zu interkultureller Kommunikation
Wir benutzen die gleichen Worte, füllen sie aber verschieden. Interkulturelle Kommunikation ist mehr als das bloße Erlernen einer Fremdsprache. Es bedeutet zuallererst: Hören, hören, hören. Jede Begegnung mit Menschen einer anderen Kultur kann uns aufgrund unterschiedlicher Rede- und Denkweisen, Werte und Umgangsformen eine neue Welt aufschließen – Fettnäpfchen und Missverständnisse inklusive. Warum es für uns selbst so bereichernd und notwendig ist, über den eigenen Horizont hinauszublicken und sich auf die Begegnung mit dem Anderen einzulassen, wollen wir anhand eigener Erfahrungen, Fallbeispielen und Deutungsmustern aus der internationalen Arbeit reflektieren und gemeinsam erarbeiten, was wir im Miteinander der interkulturellen Begegnung verändern können. Zielgruppe: Kirchengemeinden, Partnerschaftsgruppen, Ökumene-Interessierte

Leitung: Stefanie Fendler
Raum: Saal 105/106

WS: 27 | Sind Sie Islamistin?

Sind Sie Islamistin? Dialog mit Muslimen in schwierigen Zeiten
Das Wort „Islam“ kommt heute fast täglich in den Nachrichten vor, und fast immer steht es in einem negativen Zusammenhang: „Islamistische Terroristen“, „Islamisierung“, „Islamischer Staat“ und dergleichen. Ist der Islam ein Teil Deutschlands? Nein, sagen nicht wenige, diese Religion passt nicht hierher. Köln und Brüssel und Paris zeigen das in aller Deutlichkeit. Wie geht es unter diesen Bedingungen weiter im Verhältnis von Christen und Muslimen in Deutschland? Wie kann ein „Dialog“ in Zeiten des „Islamischen Staates“ aussehen? Was sagen Muslime selbst zu all dem? Diese Fragen werden wir im Gespräch mit Dua Zeitun diskutieren. Frau Zeitun ist angehende islamische Theologin und Gründerin der Muslimischen Jugendcommunity Osnabrücker Land. Sie ist Referentin für den interreligiösen Dialog an der Katholischen Landvolk-Hochschule in Oesede.

Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Reinbold, Dua Zeitun
Raum: Saal 2

WS: 28 | Reformationsjubiläum 2017

Reformationsjubiläum 2017 – überall wird gefeiert Bilder, Lieder Texte – Mitmachen bei 500 Jahren Reformation
Lieder und Texte, die eigens für das Reformationsjubiläum gedichtet und komponiert worden sind, werden vorgetragen und zum ersten Mal in einem Workshop mit Ehrenamtlichen gesungen. Das neue Liederbuch erscheint im Herbst 2016, hier wird Lust auf neue Lieder gemacht. Prof. Jochen Arnold und OKR Stephan Goldschmidt führen in die Lieder ein und stimmen sie an. Pastor Henning Kiene führt durch die Projekte, die die EKD mit staatlichen Partnern gemeinschaftlich verantwortet. Die Aktivitäten der EKD und des Deutschen Evangelischen Kirchentages kommen in den Blick und die Vielzahl der Projekte in den Medienanstalten, Konzerthäusern und Museen werden bekannt gemacht. Kurz: Für alles, was für Veranstaltungen, Tagungen, für Seminare, Ausflüge und Gemeindereisen in 2017 angedacht wird, gibt es ein passendes Ziel. Über allem aber steht der Wunsch: 2017 ist ein Jahr, in dem das Singen, Beten und das Hören auf Gottes Wort in den Mittelpunkt tritt.

Leitung: Henning Kleine, Prof. Dr. Jochen Arnold, Dr. Stephan Goldschmidt
Raum: Berlin

WS: 29 | Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei, Geistliche Volkslieder – ein Abend, ein Gottesdienst als Beitrag zum Reformationsjahr
Geistliche Volkslieder waren Motoren der Reformation. Durch das Singen wurde Luthers Lehre noch viel stärker als durch seine Schriften in den Herzen der Menschen verankert. Auch heute gehen Texte, die wir singen, viel tiefer zu Herzen – vor allem, wenn sie wie damals unser Lebensgefühl treffen. Lieder wie „Der Mond ist aufgegangen“, „Geh aus, mein Herz…“, „Danke“, „Morning has broken“ oder „Gott gab uns Atem“ sind „Hits“. Deshalb sind diese Lieder – und die Geschichten um sie herum – besonders gut für Veranstaltungen geeignet. So stehen Bausteine für Gottesdienste bzw. Singabende im Reformationsjahr im Mittelpunkt des Workshops. Und Sie erleben die Lieder auf einer Zeitreise durch die Jahrhunderte neu – frisch und lebendig musiziert und gemeinsam gesungen – zusammen mit Stimmungstexten und Informationen rund um die Lieder.

Leitung: Fritz Baltruweit (Gesang und Gitarre), Konstanze Kuß (Harfe und Flöten), Niko Kondschak (Percussion), Valentin Brand (Piano), Sebastian Brand (Bass)
Raum: Saal 13/14

WS:30 | Wir machen das hier nicht für uns

Wir machen das hier nicht für uns… Initiative Gemeinwesendiakonie
Wie kann Gemeinwesendiakonie den Blickwinkel weiten, den Sozialraum erkunden und Gemeinden mit anderen Akteuren in Kontakt bringen? All dies wird in dem Workshop dargestellt. Denn nicht für sondern mit den Menschen ist uns wichtig.
Erfahren Sie, welche Potentiale in der Vernetzung liegen und wie durch ein „Frühbeet der Ideen“ anfangs kleine Ideen immer weiter wachsen und zu Veränderungen in der Gemeinde führen können. In einem Überblick über das Projekt erfahren Sie, welche Gemeinden sich welchen Themen stellen und diese im Rahmen der Initiative Gemeinwesendiakonie bearbeiten und entwickeln wollen.

Leitung: Peter Meißner, Klaus-Martin Strunk, Sven Quittkat
Raum: Saal 18

WS: 31 | Ein Herz für die Kuns

Ein Herz für die Kunst
Das Arbeitsfeld Kunst und Kultur fördert den Dialog von Kirche und zeitgenössischen Künsten. Dazu nehmen wir die Kirche als Raum für Begegnung in den Blick. Ausstellungen und Aufführungen öffnen ihn dafür, denn Kunst setzt existenzielle Fragen ins Bild. Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Filme, Literatur und Theater bieten ungeahnte Weiten für Verkündigung und Gemeindearbeit. Exemplarisch wollen wir entdecken, wie die reiche Kunst- und Kulturszene als Kooperationspartnerin in Kirchengemeinden ein Zuhause finden kann, wie zeitgenössische Künstler/innen unsere Räume neu inszenieren und wie Bilder neue Wahrnehmung ermöglichen. Die Künstlerin Inge-Rose Lippok gibt uns dazu einen geradzu „reformatorischen“ Impuls. Ihre unkomplizierte Aktion lädt zum Mitmachen ein: Wir verschenken Herzensaussagen! Neugierig geworden? Sie sind uns HERZlich willkommen!

Leitung: Dr. Simone Liedtke, Inge-Rose Lippok
Raum: Leipzig

WS: 32 | Schatzkiste „Arbeit mit Kindern“

Schatzkiste „Arbeit mit Kindern“ – Ideen aus der Praxis für die Praxis
Eine kleine Schatzkiste mit Anregungen für die Arbeit mit Kindern zwischen 5 und 12 Jahren in Gemeinden, Regionen und Kirchenkreisen. Kindergruppen, Ferienpass, Freizeitmaßnahmen, Kinderbibelwochen, Kinderfrühstück, Glaubensfragen: Die Schatzkiste ist voll mit den schönsten Juwelen und es gibt so wenig Zeit zum Ausprobieren! Wir werden einen Blick auf verschiedene Rahmenbedingungen und inhaltliche Ideen werfen. Natürlich werden wir auch kleine „Goldstücke“ unter den Spielen und „Warmmachern“ ausprobieren.

Leitung: Iris Feigel, Uwe Huchthausen
Raum: Raum 211/311

WS: 34 | Vom Konflikt zur Gemeinschaft

Vom Konflikt zur Gemeinschaft – Ökumenisches Reformationsgedenken
2017 wird zum ersten Mal ein Reformationsjubiläum in ökumenischem Geist begangen. In den vergangenen 100 Jahren sind die Konfessionen aufeinander zugegangen. Das Wissen voneinander und das Verständnis füreinander haben zugenommen, gerade auch bei uns in Niedersachsen. Aufgrund eines guten Verhältnisses zwischen den Konfessionen einerseits und der Sensibilitäten bei der Sicht auf die Reformation andererseits wird das Thema „Ökumene“ im Reformationsjahr 2017 eine große Rolle spielen. In unserem Workshop stellen wir das aktuelle Gedenken in den Kontext der Jubiläen vergangener Jahrhunderte und in den Kontext eines Jahrhunderts der Ökumene. Wir stellen ausgewählte Aktivitäten vor auf den Ebenen des Lutherischen Weltbundes, der EKD und der Landeskirche und wollen Mut dazu machen, eigene Ideen in die Ökumene vor Ort einzubringen. Hierzu bieten wir eine Ideen- und Materialbörse an.

Leitung: Woldemar Flake, Sophie Anca
Raum: Raum 214

WS: 35 | Regionale Entwicklung von Kirchengemeinden

Regionale Entwicklung von Kirchengemeinden Rechtliche Formen der Zusammenarbeit
Immer mehr Kirchengemeinden nehmen Aufgaben gemeinsam wahr. Die Formen der Zusammenarbeit reichen von der pfarramtlichen Verbindung oder der Arbeitsgemeinschaft über den Kirchengemeindeverband bis hin zur Vereinigung zu einer neuen Kirchengemeinde. Seit dem 1. Januar 2016 gibt es auch das Modell der Gesamtkirchengemeinde, deren Ortskirchengemeinden einen bestimmten Grad der Selbstständigkeit bewahren. Im Workshop werden die verschiedenen Formen der regionalen Zusammenarbeit dargestellt und besprochen. Dabei werden auch die rechtlichen Grundlagen, insbesondere das neue Kirchengesetz über die regionale Zusammenarbeit von Kirchengemeinden (Regionalgesetz), in den Blick genommen. Dieses kann als Vorbereitung auf den Workshop in der Online-Rechtssammlung unter www.kirchenrecht-evlka.de, Ordnungsnummer 12 F, eingesehen werden.

Leitung: Dr. Rainer Mainusch, Stefan Schlotz
Raum: Saal 111/112

WS: 36 | Gemeinsam Kirche sein

Gemeinsam Kirche sein Chancen und Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Gemeinden anderer Sprache und Herkunft
In vielen Kirchen und Gemeindehäusern sind Migrationsgemeinden ein fester Bestandteil des Gemeindelebens. Christen aus Afrika, Asien oder Lateinamerika feiern dort auf ihre Weise Gottesdienst, zu anderen Zeiten, aber in denselben Räumen wie die einheimischen Christen. Aus Mietverhältnissen können sich verlässliche Partnerschaften entwickeln: Interkulturelle Gottesdienste werden gefeiert, gemeinsame Feste organisiert, und beide Seiten profitieren von gelebter Ökumene. Andere Gemeinden stehen erst am Anfang einer Zusammenarbeit, und die Probleme des Miteinanders stehen im Vordergrund. Der Workshop gibt Impulse, wie ein gutes Miteinander gelingen kann und einheimische Christen und Christen aus Gemeinden anderer Sprache und Herkunft gemeinsam Kirche sein können. Vor dem Hintergrund der aktuellen Migrationsbewegung von Christen aus Asien und Afrika nach Niedersachsen wird das Thema noch an Bedeutung zunehmen.

Leitung: Dr. Michael Wohlers
Raum: Saal 17

WS: 37 | Ehrenamtliche in der Bildungsarbeit

Ehrenamtliche in der Bildungsarbeit – Impulse und Methoden
Menschen bilden sich nicht nur durch mehr Wissen, sondern vor allem dadurch, dass sie mehr wahrnehmen und ihre Handlungsspielräume erweitern. In der Bildungsarbeit sind deshalb Methoden und Ansätze wichtig, die auf die Beteiligung des und der Einzelnen setzen. Wie gestalte ich Bildungsarbeit in Gruppen und Kreisen anschaulich und ansprechend? Im Workshop werden Methoden vorgestellt, die die Teilnehmenden in das Geschehen einbeziehen und auf die gemeinsame Erarbeitung setzen. „Wenn keiner was sagt – wie entsteht ein lebendiger Austausch?“, „Du bist selbst mittendrin – Biographie und Bildung“, „Erleben ist mehr als zuhören – Bildung mit Hand und Fuß“, „Alles gut gelaufen? – wie gelingt der Abschluss?“ Der Workshop bietet Vorschläge und Ideen die Möglichkeit, Methode auszuprobieren.

Leitung: Dr. Melanie Beiner, Angela Biegler
Raum: Raum 216

WS: 38 | Planspiel Zukunft Kirche 2030

Planspiel Zukunft Kirche 2030
Noch nie war die Zukunft der Kirche so offen wie derzeit. Wie wird unsere Gemeinde 2030 aussehen, welche Gestalt wird die Kirche haben?
Entdecken, was es noch nicht gibt – das ist die spannende Aufgabe. Experten und Kirchenleitende können nicht mehr Genaues über die Zukunft sagen als engagierte Ehrenamtliche, lediglich ein paar Informationen über die Rahmenbedingungen sind hilfreich. Nach kurzen einführenden Informationen geht es in dem Workshop darum, dass wir gemeinsam den Blick in die Zukunft lenken. Wer die Zukunft mitgestalten möchte, braucht Kreativität und Lust am Gestalten. So wollen wir in diesem Workshop versuchen, gemeinsam Zukunftsbilder und Visionen von der Kirche zu entwickeln: Wie gewinnt Kirche mit Ihrem Auftrag Relevanz für Menschen, für das Gemeinwesen und die Gesellschaft? Welche Strukturen und Formen braucht sie dafür? Entscheidend wird sein, wie wir unsere Visionen erden können. Wo gibt es schon heute die zarten Pflanzen, in denen das Neue sichtbar wird. Gemeinsam wollen wir auf Entdeckungstour gehen.

Leitung: Matthias Wöhrmann
Raum: Raum 201

WS: 39 | Das Herzensgebet

Das Herzensgebet – Eine frühe christliche Meditations- und Gebetsweise als Kraftquelle für die heutige Zeit
Jesus ruft uns zu einem Leben in Liebe. Das Herzensgebet weist einen Weg, wie wir in den Herausforderungen des Alltags mit Gott, Quelle aller Liebe, verbunden bleiben. Ein Wort aus der Heiligen Schrift wird innerlich – im Herzen – wiederholend gebetet und bewegt. Es stärkt, tröstet, leitet und richtet neu aus. Dieses einfache und zugleich tiefe Gebet kann uns in allem täglichen Tun begleiten, in Ruhe und Bewegung, zuhause und unterwegs, im Krankenbett ebenso wie im Fitnessstudio.
Information zur Geschichte und Praxis des Herzensgebetes, praktische Übungen, Singen, Austausch.

Leitung: Maike Ewert
Raum: Saal 107